Es klingt so einfach – und ist in Wahrheit schwieriger denn je: herauszufinden, ob ein Produkt wirklich „natürlich und ehrlich“ ist. In einer Zeit, in der alles grün, rein und sanft wirken möchte, verliert man schnell den Überblick. Das Wort Naturkosmetik ist nicht geschützt, und genau das nutzen viele aus. Verpackungen werden „natürlich“ gestaltet, Texte liebevoll getrimmt – doch im Inneren steckt oft wenig Natur. Hochwertige pflanzliche Öle, die unsere Haut wirklich nähren könnten, wurden zunehmend ersetzt: durch Paraffin, Vaseline, Silikone und andere synthetische Fette, die sich zwar gut anfühlen, aber kaum etwas bewirken. Und während große Kampagnen „Natur“ als Zauberwort feiern, enthalten viele Produkte nur minimale Mengen echter, wertvoller Wirkstoffe.
Inmitten all dieser Stimmen wurde mir klar: Wenn ich Biokosmetik machen möchte, dann nur richtig – ganz oder gar nicht.

Warum 100 % Bio nicht nur ein Wort ist – sondern Schutz für Dich
Oft hört man: „Bio reicht doch auch zu 20%.“ Doch was bedeutet das wirklich? Wenn ein Produkt nicht vollständig biologisch ist, wird immer gemischt – kostbare Bio-Rohstoffe mit konventionellen Zutaten, deren Herkunft und Verarbeitung häufig im Dunkeln liegen.
Und mit ihnen gelangen Dinge auf die Haut, die dort nichts verloren haben: Rückstände von Pestiziden, Herbiziden, Fungiziden oder synthetischen Düngemitteln. Stoffe, die unsere Hautbarriere reizen können – und immer mehr Studien belegen auch Auswirkungen auf unseren Organismus und unsere Gesundheit. Es ist schwer, solche Nachweise lückenlos zu führen, doch eines ist klar: Die großen Konzerne tun alles dafür, die Diskussion zu verwässern, Zweifel zu säen und Fragen unbeantwortet zu lassen.

Für mich war das keine Option. Darum ist meine Demeter-Kosmetik 100 % biologisch – in jeder einzelnen Zutat. Das ist übrigens auch die einzige Möglichkeit zu garantieren, dass keine Gentechnik in Deine Biokosmetik kommt! Weil Deine Haut das Beste verdient. Und weil Vertrauen nicht verhandelbar ist.
0 % Blödsinn – warum weniger so viel mehr ist
Flüssiges Mikroplastik in Duschgels und Shampoos? Leider Realität. Drei von vier Pflegeprodukten enthalten es – und wir nehmen pro Woche etwa 5 Gramm Mikroplastik zu uns. Silikone, synthetische Duftstoffe, Weichmacher und Konservierungsstoffe gehören ebenfalls zu den „stillen Mitreisenden“, denen wir täglich begegnen, ohne es zu merken. Sie verlängern die Haltbarkeit, erzielen schnelle Effekte – aber sie tun wenig für die Hautgesundheit.
Mehr noch: Sie können das natürliche Hautmikrobiom stören, jene lebendige Schutzschicht, die uns täglich begleitet und bewahrt. Wenn diese Balance kippt, wird die Haut empfindlicher, trockener, angreifbarer.
Darum gilt für mich: Kein Mikroplastik, kein Palmöl, keine Gentechnik, keine fragwürdigen Duftstoffe.
Nicht, weil es trendig ist – sondern weil Gesundheit und Umwelt nicht verhandelbar sind.

Regionale Wirkstoffe – weil Qualität nicht reisen muss
Viele Kosmetikrohstoffe fliegen einmal um die halbe Welt, bevor sie in einem Tiegel landen. Doch lange Transportwege bedeuten nicht nur einen hohen ökologischen Fußabdruck – sie bedeuten oft auch Qualitätsverlust. Und selbst bei „Bio-Inhaltsstoffen“ ist Vorsicht geboten. Es gibt unzählige Zertifizierungen, viele davon weit weniger streng als jene, die wir hier gewohnt sind. Und da es keine verpflichtende Herkunftsangabe gibt, bleibt oft unklar, unter welchen Bedingungen ein Rohstoff angebaut oder verarbeitet wurde und welche Spritz- & Düngemittel zum Einsatz kommen, welche bei uns zum Teil schon längst verboten sind.

Ich arbeite mit Rohstoffen, die direkt bei uns wachsen: auf biodynamischen Böden, in der frischen Luft der Wachau. Geerntet und verarbeitet, bevor sie ihre Kraft verlieren. Je kürzer der Weg, desto intensiver die Wirkung – und desto ehrlicher das Produkt. Natur wirkt eben am stärksten, wenn sie frisch ist.
Echte Menschen statt anonyme Massenproduktion
Hinter jedem meiner Pflegen stehen echte Menschen: jene, die die Reben pflegen, die Wirkstoffe ernten, die Rohstoffe weiterverarbeiten, etikettieren, abfüllen, verpacken und versenden. Regionale Druckereien, kleine Werkstätten, Partner, die ich kenne und schätze – sie alle sind Teil der Wertschöpfung.
In einer Zeit, in der alles größer, schneller, globaler wird, glaube ich fest daran, dass echte Nachhaltigkeit im Kleinen entsteht.
In gemeinsamer Arbeit.
In menschlicher Nähe.
In Wertschätzung.
Und genau das macht meine Demeter-Kosmetik so wertvoll: Sie ist viel mehr als ein Schönheitsversprechen. Sie ist ein Stück Region. Ein Stück Verantwortung. Ein Stück Natur, das bleibt.

